Gesund bleiben

Derzeit wird unserem Organismus Einiges abgefordert: das Wetter schwankt wild hin und her zwischen Frühling,  Herbst und Winter, Frühjahrsmüdigkeit steckt Manchem in den Knochen. Zudem muss sich das Immunsystem  gegen Influenza- Viren zur Wehr setzen und das Heranrücken des Coronavirus verunsichert  Viele,  schürt Ängste.  

Wie lässt sich mit dieser Gemenge-Lage  gut umgehen? Sorgen schwächen den Organismus  nur zusätzlich. Besser beraten sind wir sicherlich damit, gedanklich zwar wachsam zu bleiben, aber so positiv wie möglich. Und intensiver für unser Wohlsein und die eigenen Widerstandskräfte zu sorgen, als sonst.

Hier drei Tipps aus der Atem-,  Körper- und Energie-Arbeit:


Tipp Nummer 1: pflege Der Atemwege via Druckpunkt-/Klopf-massagen & Mehr

Trockene Schleimhäute sind anfälliger für Viren. Gönnen wir unseren Atemorganen also extra Pflegeeinheiten,  damit sie besser durchblutet und befeuchtet werden: 

Kreisende Druckpunktmassagen an den Übergängen zwischen  Mundfalten und Nasenflügeln links und rechts mit beiden Mittel- oder Zeigefingern stärken die  Durchblutung und das Riechvermögen. Die Massage lässt sich  auch ausdehnen:  langsam kreisend  und mit leichtem Druck über die gesamten weichen Nasenflügel, über die Nasenseiten bis hin zur Nasenwurzel, die man zum Abschluss ein wenig zwischen Daumen und Zeigefinger kneten kann. Wie fühlt sich der Bereich hinterher an? 

Auch Lunge  und Bronchien  profitieren von  einer sanften Klopfmassage . Von unterhalb der Schlüsselbeine über die Brustmitte  klopfen und über das Brustbein mit der immunstimulierenden Thymusdrüse. Wer gelenkig ist,  kann auch noch seitlich die Rippenbögen beklopfen, mit den flachen Händen, den Fingerkuppen oder den Fäusten.  Wie fühlt sich der Brustraum jetzt an? 

Unsere Nasenschleimhäute profitieren von leicht salzhaltige Spülungen, zB mit Nasenduschen. Die Bronchien lieben sanfte Dampfinhalationen.

Die Nasenschleimhaut lässt sich zudem auch innerlich gut pflegen durch Massagen mit einem sehr feuchtigkeitshaltigen,  neutralen, frischen Speiseöl, zum Beispiel Sesamöl . Das kann der (gewaschene ;)) kleine Finger sehr gut erledigen, ein bisschen gewöhnungsbedürftig womöglich zunächst, aber dann ist es sicher eine Wohltat für die  Naseninnenwände, wenn sie so mit dem nährenden Öl verwöhnt werden.  


Tipp Nummer 2: Atemübungen zur Lungenreinigung & tiefen Atmung

Übung 1: Vertiefte Atmung und reinigender Austausch der Atemluft 

Die Einatmung durch die Nase fließen lassen, mit der Vorstellung einen wunderbaren Duft einzuziehen (geschlossene Augen helfen, auch ggf ein duftendes Wattebäuschen vor der Nase), dabei die Weitung des Brustkorbs wahrnehmen und wenn es sich gut anfühlt, diese genussvoll verstärken. Die Ausatmung dann warm durch den Mund gegen den Handrücken hauchen (als würde man eine gefrorene Scheibe auftauen wollen)  und wirklich leer machen bis zum Letzten, der Bauch kann hilfsweise ganz nach innen eingezogen werden. Die Bauchdecke dann  langsam  wieder nach außen zurück kommen lassen und dazu parallel wieder Einatmung durch die Nase. Usf.

 

Varianten: statt Duft  in der Vorstellung positive Energie, Freude, Gesundheit, Immunkraft "einatmen".

Oder die beiden Phasen voneinander trennen, dh nur die vertiefte Einatmung bewusst beeinflussen durch Imagination und die Ausatmung ausströmen lassen, wie sie natürlich fließt.

Dann umgekehrt, die Ausatmung  aktiv gestalten als warmen Hauch und sich dabei  "atem-leer " machen, dann die  Einatmung kommen lassen, wie sie sich von selber  einstellt, mit dem sich langsam nach außen zurück wölbenden Bauch. 

 

Übung 2: Lungenreinigung mit dynamischer Armbewegung

Im Stehen die Knie beugen und leicht nach vorne lehnen, wie in der Startposition eines Skispringers. Dann mit beiden Handflächen kräftig und schwungvoll von den Hüften über den Po und die  Unterseite der Unterschenkel nach vorne  streichen. Dabei den Ausatem  dynamisch auf "schschschschsch" ausblasen, bis sich die Lunge leer anfühlt. Bevor die streichenden Hände die Kniekehlen erreichen,  Hände lösen und Arme an der Körperseite ausschwingen lassen und den Oberkörper wieder aufrichten. Die Einatmung dabei wieder von selber kommen lassen, mit gelöstem Bauch. Und dann noch einige weitere  Durchgänge: Abstreichen mit "schschsch", Arme auspendeln und die Einatmung wieder kommen lassen, dann der nächste Durchgang. Nach Gefühl ca 3-5 Mal. 


Tipp Nummer 3: Stärken von  Lungenmeridian und "Energie-Feld"

Wer auch gerne über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus schaut,  dem sei auch das folgende  Video der wunderbaren Engländerin Prune Harris empfohlen. Sie praktiziert sogenannte "Energie-Medizin", ein wie ich finde, unglaublich spannender und wirksamer Ansatz aus den USA, von Donna Eden. Die ersten 3 Minuten erklärt Prune auf Englisch worum es geht, dann stellt sie 3 einfach machbare Übungen für den Lungen- Meridian und das die Immunkraft unterstützende sogenannte "Energie-Feld"  um uns herum vor, letztere sind verbunden mit bewusster Atmung. 

Alles auch außerhalb des Herbstes wirksam. ;)


Viel ErfolG mit den Tipps und:  Gute Gesundheit!

Titel Photo  by Kelly Sikkema on Unsplash, Photo bei Tipp 1  by ian dooley on Unsplash, Photo  Tipp 2 by Radu Florin on Unsplash

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